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Posts mit dem Label "Kyoto" werden angezeigt.

Daimonji

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16. August 2013 - Teil 2 Obwohl wir wirklich kaputt und fertig waren und uns alles weh tat, brachen wir nach einer Stunde im Hotel nochmals auf. Heute war O-Bon und in den Bergen rund um Kyoto herum gibt es eine Tradition namens Daimonji. In den Bergen werden Feuer angezündet, die 5 große Schriftzeichen bilden. Das ist ein riesiges Spektakel und viele Leute sehen es sich an. Um 8 wird das erste Zeichen entzündet. Wir waren recht spät dran, daher verpassten wir die letzte Bahn vor 8 und somit das erste Zeichen. Man kann aber ohnehin nicht immer von allen Orten alle Zeichen sehen, da diese an verschiedenen Orten enzündet werden. K-chan hatte mir am Tag zuvor den Tipp für eine Brücke gegeben, von wo aus man die Zeichen recht gut sehen konnte. Als wir an der Station ankamen, war alles bereits voller Menschen. Hier zeigte sich mal wieder das Organisationstalent und die Geduld von Japanern - die Polizei hatte Absperrbänder angebracht. Auf der einen Seite konnten die Menschen zur U-Bahn, ...

Arashiyama & Affenpark Iwatayama

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16. August 2013 - Teil 1 Wir wachten morgens mit schmerzenden Füßen und schmerzenden Knochen auf. Natürlich wollten wir den Tag trotzdem nicht einfach so verstreichen lassen und gingen zum Bahnhof.  Wir fuhren nach Arashiyama (嵐山). Arashiyama liegt am Rande von Kyoto und ist so etwas wie das Naherholungsgebiet der Stadt. Es gibt viele Berge und Wälder, einen Fluss, einen Bambuswald sowie mehrere Parks.  Da wir vom Bahnhof aus nicht wussten, wo wir hingehen sollten, liefen wir einfach unauffällig einem alten Mann nach, der mit einem Rucksack und Wanderstock ausgestattet war. Er sah also so aus als würde er sich auskennen und brachte uns tatsächlich in die richtige Richtung. Arashiyama hat wirklich eine beeindruckend schöne Landschaft, ist aber voller Touristen.  Wir liefen über eine Brücke, die über den Fluss führt. Auf der anderen Seite angekommen entdeckten wir ein Schild für den "Iwatayama Monkey Park Arashiyama". Dort gingen wir dann auch hin und bezahlten unser...

Wie es ist einen heißen Tag lang im Yukata durch Gion zu stromern.

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15. August 2013 Heute wollten wir uns noch einmal mit K-chan treffen. Es war ein Tag vor O-Bon und daher hatten wir etwas sehr besonderes geplant, dazu aber später mehr. Ich hatte mich mit ihr am Montag für Donnerstag um 10:00 Uhr vor der Fushimi Inari - Station verabredet, direkt vor dem Eingang zum Schrein.  Da wir noch etwas Zeit hatten, gingen wir nochmal in den Schrein und ich kaufte für meinen Bruder ein O-Mamori als Souvenir. Danach gingen wir wieder nach unten und warteten vor der Station auf K-chan. Wieder war es schon Zeit und sie war noch nicht da. Immer wenn einige Leute aus der Station kamen reckte ich mich, konnte sie aber nicht sehen. Es war jetzt kurz nach 10. Schreiben konnte ich ihr nicht, da mein Handy wieder auf offline war. Als sie nach 10 Minuten immer noch nicht da war, teilten wir uns auf um nach ihr zu suchen. Meine Freundin ging ein Stück die Straße hinunter während ich vor der Station auf und ab lief und versuchte, mit meinem Handy in irgendeinen Wi...

Und noch mehr Tempel

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14. August 2013 - Teil 2 Unser nächstes Ziel war der Nanzenji-Tempel. Nachdem wir eine Weile mit der U-Bahn gefahren waren, stiegen wir an der Station aus und suchten nach dem richtigen Weg. Es ging durch einen kleinen Tunnel, vorbei an einem kleinen Bach und über einen Parkplatz. Wir machten kurz einen Stop in einem Souvenier-Laden - unter anderem auch weil der Getränkeautomat dort einen Free Wifi Hotspot hatte ;) Im Laden kauften wir dann ein paar Süßigkeiten als Andenken und bekamen auch etwas zum probieren geschenkt. Danach liefen wir eine Weile über das große Tempelgelände. Es beherbergt gleich mehrere Tempel, eine Grünanlage, einen Wasserfall sowie Souvenierläden und Aussichtspunkte. Nach all den vielen Tempeln und alten Gebäuden hatten wir bald keine so große Lust mehr auf noch weitere Tempel. Dennoch folgten wir dem Schild zum so genannten "Philosophers Path", liefen dann aber weiter die Straße hinunter. Wir hatten Hunger und wollten etwas zu Mittag essen. ...

Nijo-Schloss

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14. August 2013 - Teil 1 Heute ging es für uns zu ein paar verschiedenen Sightseeing-Spots. Erster Punkt auf unserer Liste war das Nijo-Schloss im Zentrum von Kyoto.  Da wir zu geizig waren um uns eine Fahrkarte zu kaufen, fuhren wir bis zur nähest möglichen JR-Station und liefen von dort aus zum Schloss. Leider war der Weg doch ziemlich weit und wir hatten uns etwas verschätzt. So mussten wir mal wieder durch die knallige Sonne laufen. Nachdem wir den Eintritt bezahlt hatten, ging es gleich in Richtung Schloss. Dort musste man wieder seine Schuhe ausziehen und jemand stand immer dabei und schaute, dass es auch ja keiner wagte mit Schuhen auf den Holzboden zu treten. Man konnte einmal im Kreis laufen und sich verschiedene alte Austellungsstücke anschauen. Darunter waren alte Rüstungen, Teppiche, Wandschirme, Gemächer und dergleichen. Das Schloss ist aber recht klein. Als wir eine der alten Kammern besichtigten, kam doch tatsächlich eine deutsche Reisegruppe um die Ecke, der...

Einmal Kraxeln auf den Berg, bitte!

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13. August 2013  Wieder war es früh am Morgen, als wir uns in neue Abenteuer aufmachten. Wir liefen an den Fluss und frühstückten dort auf einer Bank, während uns Tauben gierig anstarrten. Das haben wir seit diesem Tag jeden Tag in Kyoto gemacht. Ich vermisse diese Frühstücke sehr - und mein tägliches Schoko-Melonenbrötchen auch. Heute stand der berühmte Fushimi Inari Schrein auf unserer Liste, der praktischerweise in Gehweite zu unserem Hotel liegt.  Zuerst haben wir uns im Schreingelände selbst etwas umgesehen. Wir waren wieder sehr früh, so dass wir den großen Touristenstürmen entgehen konnten. Danach liefen wir in den Wald. Es war ein unglaubliches Gefühl, sehr geheimnisvoll und wunderschön. Es ist unmöglich auf Fotos einzufangen. Es stehen dort maßig große rote Torii, die man dort spenden kann. An manchen Stellen bilden die Torii richtige Gänge, weil sie so dicht aneinander stehen. Es ist wirklich wunderschön dort. Wir kraxelten den steilen Rundweg nach oben, der...

"Hisashiburi da ne!" ^_^

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12. August 2013 - Teil 3 Als wir zurück am Kyoto-Hauptbahnhof waren, sind wir gleich zu dem Treffpunkt gegangen, an dem wir uns mit meiner Brieffreundin und einigen anderen treffen wollten. Es gibt im Hauptbahnhof von Kyoto eine große Uhr, die je nach Tageszeit ihre Farbe wechselt. Dort wollten wir uns treffen. Um kurz nach 4 wurde ich langsam nervös - ich hatte mein Handy auf Offline gestellt und daher keine Chance, über LINE oder sonst wie kontaktiert zu werden. Zum Glück tauchte K-chan mit einer Freundin und ihrer Schwester um kurz nach 4 auf. "Hisashiburi da ne!" hieß es dann, denn wir hatten uns schon lange nicht mehr gesehen. Sie hatte sich zwar ein wenig verändert, aber erkannt habe ich sie trotzdem sofort. Außerdem war sie noch genauso nett wie das letzte Mal und ich freute mich wirklich sie wieder zu sehen. Ich übergab dann auch gleich mein Gastgeschenk und wir verließen den Bahnhof. Ich erzählte, was wir bisher alles gemacht hatten. Dann gingen wir in ein Einkau...

Willkommen in Kyoto

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12. August 2013 - Teil 2 In Kyoto angekommen, hieß es erst einmal unser Hotel finden. Wir wuchteten unsere Koffer auf eine Rolltreppe - und hier fiel uns gleich etwas sehr interessantes auf: in Kansai und Kanto stehen die Menschen einmal links und einmal rechts auf der Rolltreppe. In Kyoto war es daher immer sehr schwer zu entscheiden, wo wir nun stehen sollten und irgendwie scheint es vielen so zu gehen ;) Kyoto hatte gleich eine ganz andere Atmosphäre als Tokyo. Es wirkte sofort traditioneller und es war viel weniger auf Englisch oder Romaji geschrieben als noch in Tokyo. Die Bahnen fuhren außerdem bei weitem weniger oft als in Tokyo. Allerdings war die Luft bei weitem besser und ein Lüftchen machte die Hitze erträglicher. Unser Hotel lag im Stadtteil Fushimi. Wir fuhren mit der JR also bis zu dieser Haltestelle und stiegen aus. Unsere Koffer schleppten wir wieder einmal eine Treppe hinunter, da wir erst später feststellten, dass es auf der anderen Seite einen Aufzug gab. Der Bah...