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Buch-Review: Geständnisse - Minato Kanae

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[Originaltitel:  告白] Bildquelle: www.randomhouse.de Die 4-jährige Tochter der Lehrerin Moriguchi Yuko ertrinkt im Schwimmbad der Schule. Die Polizei hält den Tod des kleinen Mädchens für einen tragischen Unfall und legt den Fall schnell zu den Akten. Am letzten Tag vor den Ferien eröffnet die Lehrerin ihren Schülern jedoch, dass der Tod ihrer Tochter Manami kein Unfall war.  Das Mädchen wurde ermordet.  Von zwei Schülern aus ihrer Klasse. Das war es also? Der Beweis des Lebens war die Angst vor dem Tod. Also gab es nur noch eine Art und Weise für mich, aus diesem Sumpf hervorzukriechen... Der Roman Geständnisse stammt aus der Feder von Minato Kanae, einer japanischen Autorin bekannt für Psychothriller. Er ist im April endlich auf Deutsch erschienen und so habe ich mir das Buch sofort bei Erscheinen gekauft. Ich kannte zuvor bereits den Film, der in Japan ein riesiger Erfolg war. Der Film ist sehr nah am Buch, mir sind keine großen Änderungen aufgefallen. Di...

Buch-Review: The Moai Island Puzzle - Arisugawa Alice

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[Originaltitel:  孤島 パズル] Bildquelle: http://www.crimefictionlover.com Drei Studenten aus Kyoto werden auf eine einsame Insel mitten im Nirgendwo eingeladen, um dort für ein paar Tage ihre Sommerferien zu verbringen. Die Insel ist übersät mit kleinen Moai-Statuen wie die auf den berühmten Osterinseln und angeblich sollen sie der Schlüssel zu einem Schatz sein, der vor Jahren auf der Insel vergraben wurde. Begeistert machen sich Alice, Egami und Maria, allesamt Mitglieder des Krimi-Clubs ihrer Uni, auf den Weg zur Insel um das Rätsel der Moai-Statuen zu lösen. Bereits am zweiten Tag geschieht jedoch etwas Schreckliches - zwei Tote werden in einem Zimmer der Villa gefunden. War es Mord? Selbstmord? Doch warum war das Zimmer von innen verschlossen und die Tatwaffe ist nirgendwo aufzufinden? Die drei jungen Hobbydetektive beginnen ihre Ermittlungen, die jedoch schon bald von einem weiteren Mord und anderen merkwürdigen Vorkommnissen überschattet werden. Was habe ich mich ...

Buch-Review: Was Sie dachten, niemals über Japan wissen zu wollen

Seit langem habe ich mir endlich mal wieder ein neues Buch über Japan gekauft. In "Was Sie dachten, niemals über Japan wissen zu wollen" gibt der Autor 55 interessante Einblicke in die japanische Gesellschaft und Kultur. Ich würde von mir behaupten selbst schon viel gelesen und in Japan erlebt zu haben, aber einiges war auch mir noch neu und wusste ich noch nicht.  Der Autor streift zum Beispiel Themen wie Religion, Schulsystem, Essen, Schrift oder Kriminalität. Dabei vor allem die negativen Dinge. Dieser kritische Ton gefällt mir besonders, denn auch Japan ist nicht perfekt, was viele oft zu vergessen scheinen. Ich fand seine Sichtweise auf viele Dinge (der Autor selbst lebt seit vielen Jahren in Japan und betreibt auch einen Blog, in den ich öfters reinlese) sehr interessant und habe das Buch an einem Nachmittag in einem Rutsch durchgelesen. Etwas Kritik am Buch habe ich aber doch - die Themen haben sich nach einigen Kapiteln angefangen zu wiederholen und bei vielen d...

Buch-Review: Xcentric Culture - A Geek in Japan

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Bildquelle: Amazon.de Eines meiner absoluten Lieblingsbücher über Japan ist Xcentric Culture . Ich habe es schon sehr oft gelesen und gerne gelesen und daher möchte ich es euch heute einmal etwas vorstellen! Xcentric Culture - A Geek in Japan wurde von Hector Garcia geschrieben. Darin wird Japan in vielen Facetten und Eigenheiten beschrieben und erklärt und das sehr toll und fesselnd. Es kommen einige Dinge vor, die so in anderen Büchern nicht behandelt werden. Themen sind: Ursprünge der japanischen Kultur, Künste und Traditionen, Kulturelle Normen, Kuriositäten und Symbole, Japanische Unternehmen, Gesellschaft und Alltag, Leben im heutigen Japan, Manga und Anime, Musik, Kino und Fernsehen, Ein Besuch in Tokyo, Reisen in Japan.  Das besonders tolle an diesem Buch ist aber die Aufmachung. Es ist wunderschön illustriert und mit vielen Fotos verschönert, alles in Farbe und hoher Qualität. Gerade die Kapitelseiten sind toll aufgemacht und man möchte sich jedes einzelne Foto gena...

Buch-Review: Die 101 wichtigsten Fragen: Japan

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  Bildquelle: Amazon.de In "Die 101 wichtigsten Fragen: Japan" werden 101 Fragen über Japan beantwortet. Diese Fragen werden in verschiedene Bereiche unterteilt, z.B. Geschichte, Geographie, Umwelt, Religion, Sprache, Bevölkerung und so weiter.  Interessanterweise ist einer der Autoren Florian Coulmas, dessen andere Bücher ich ja sonst absolut langweilig und trocken fand, zum Glück war es dieses mal nicht so. Ob man die Fragen wirklich als die wichtigsten benennen kann sei dahin gestellt, ich fand sie eigentlich sehr interessant, auch wenn mich manche Bereiche jetzt weniger interessiert haben als andere.  Um ehrlich zu sein kann ich gar nicht mehr zu dem Buch sagen, da es schon wieder eine ganze Weile her ist seit ich es gelesen habe... Fazit: Ein interessantes Büchlein über Japan, dass man sich durchaus einmal zu Gemüte führen kann. Begeisternd und allzu neu ist das Buch jetzt nicht, aber für Menschen die sich für das Land Japan interessieren kann ich es durcha...

Buch-Review: Tour de Nippon - Mit dem Fahrrad allein durch Japan

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"Tour de Nippon - Mit dem Fahrrad allein durch Japan" wurde von Josie Dew geschr ieben . Sie beschreibt darin eine ihrer vielen Radtouren quer durch Japan und was sie dabei alles erlebt hat. Ganz ehrlich, dass Buch war eine einzige Enttäuschung. Ich hatte es mir schon letztes Jahr in der Bibliothek ausgeliehen, weil ich ja wirklich jedes Buch über Japan lese das ich finde, aber das hier übertrifft noch das schnarchlangweilige "Die Kultur Japans: Tradition und Moderne" von Paul Coulmas. Die Autorin beginnt erst einmal auf über 20 Seiten zu berichten, wie lange sie schon Fahrrad fährt, was sie schon alles damit erlebt hat, welche Unfälle sie schon hatte, jammer t über ihre Knieproble me , etc. (irgendwie eri nnert sie mich da bei an meine Sportlehrerin aus der Schule...) Es interessiert doch niemanden, wie v i ele Knieoperationen sie schon hatte und das sie die Kn ieproble me nicht mehr loswird, weil s ie gegen Anraten ihres Arztes trotzdem weiterhin Fahrrad fährt ...

Buch-Review: Die Kultur Japans: Tradition und Moderne

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Bildquelle: Amazon.de Das Buch "Die Kultur Japans: Tradition und Moderne" wurde von Florian Coulmas geschrieben.  Er behandelt in diesem Buch die Unterschiede in der japanischen Kultur im Vergleich zwischen früher und heute und wie sich diese im Laufe der Zeit verändert hat. Also ich lese ja alles was ich über Japan in die Finger kriegen kann, aber dieses Buch war so schnarchlangweilig, dass ich es, nachdem ich einige Seiten die mich interessierten gelesen hatte, zu- und nie wieder aufgeschlagen habe. Zum Glück hatte ich es mir nur aus der Bibliothek ausgeliehen, sonst hätte ich mich ganz schön geärgert.  Das ganze Buch liest sich wie eine wissenschaftliche Abhandlung, die der Professor gerne seinen Studenten vortragen kann, als Buch aber in dieser Form - jedenfalls für mich - völlig ungeeignet ist.  Obgleich das Thema wirklich interessant ist, kann ich dieses Buch daher nicht weiter empfehlen und wenn, dann sollte man sich auf eine schwierige Schreibart einstel...

Buch-Review: Universal-Wörterbuch Japanisch

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Bildquelle: weltbild.de Das Unversal-Wörterbuch Japanisch aus dem Langenscheidt-Verlag war eines der ersten Bücher, die ich mir zum Japanisch lernen gekauft habe. Ich denke auch, dass ein Wörterbuch auf jeden Fall mit zur Grundausstattung gehören sollte! Das Wörterbuch ist übersichtlich aufgebaut. Man kann entweder von Japanisch nach Deutsch oder Deutsch nach Japanisch suchen. Solche Wörterbuch sind eigentlich immer am Besten, da man so in beide Richtungen nachschlagen kann.  Auch noch sehr praktisch ist, dass die Wörter in Romaji, Kanji und Kana und als Übersetzung angegeben sind.  Es enthält ca. 22.000 Stichwörter. Das ist für den Anfang ganz in Ordnung, da es somit die wichtigsten Vokabeln enthält, aber nach einer Weile wird man schnell an die Grenzen dieses Büchleins stoßen. Viele Wörter sucht man dann vergebens. Das Buch kann ich also durchaus empfehlen, auch wenn es für seinen Preis ein bisschen dünn ausgefallen ist. So kann man es aber leicht in die Tasche ...

Buch-Review: Das japanische Desaster - Fukushima und die Folgen

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Da ich nahezu alles über Japan lese, was ich in die Finger bekomme, habe ich mir natürlich gleich nach Erscheinen von "Das japanische Desaster - Fukushima und die Folgen" dieses Buch geschnappt und gelesen. Nein - verschlungen.  "Das japanische Desaster" wurde von Johannes Hano geschrieben. Gehört ihr zu den Leuten, die wie ich vor einem Jahr den ganzen Tag vor dem Fernseher hingen, um ja keine neuen Nachrichten über das Unglück in Japan zu verpassen, dann dürftet ihr Herrn Hano kennen; er war der ZDF-Moderator der für uns Tag und Nacht live aus Japan berichtet hat.  In diesem Buch beschreibt er unglaublich packend die Erlebnisse seines Fernsehteams, dass gerade eigentlich nur zufällig in Japan war, dann aber mitten in das Erdbeben geraten ist. Er schildert aber nicht nur, wie die Berichterstattung abgelaufen ist - z.B. hatten sie aufgrund der Zeitverschiebung und der vielen Anfragen aus Deutschland während der ersten Woche fast keinen Schlaf - sondern auch, wa...

Buch-Review: Wir leben in Japan

Das Buch „Wir leben in Japan“ stammt aus der Reihe Kinder der Welt . Es ist ein superschönes Kinderbuch, in dem drei japanische Kinder über ihre jeweiligen Heimatstädte erzählen. Nach einer kleinen Einführung in die Geschichte Japans berichten die Kinder Aoki, Hayo und Kenji von ihrer Heimat.  Aoki wohnt in Tôkyô. In diesem Kapitel geht es um Erdbeben, Tôkyô, die japanische Schrift, Mangas und das Volk der Ainu, der japanischen Ureinwohner. Im nächsten Kapitel erfahren wir vieles über Kyôto, die japanische Stadt, die mich persönlich schon immer am meisten fasziniert hat. Es geht um die vielen Denkmäler, Samurai und alte japanische Zeremonien. Im letzten Kapitel geht es um Kenji aus Hiroshima. Man erhält Infos über den Abwurf der Atombombe am 06. August 1945, japanische Religionen und das alte Strategiespiel Go. Alles ist sehr schön illustriert und natürlich kindgerecht erzählt. Es hat mir sehr gut gefallen und ist nicht nur für Kinder interessant! Preis: 12,95€

Buch-Review: Fettnäpfchenführer Japan

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Der "Fettnäpfchenführer Japan (Die Axt im Chrysanthemenwald)" wurde von Kerstin und Andreas Fels geschrieben. In diesem lustigen, etwas anderen Reiseführer, begleitet man den schusseligen und tollpatschigen, nicht wirklich existierenden Herrn Hoffmann auf einer Geschäftsreise durch Japan. Herr Hoffmann meint, er hat schon viel gesehen in der Welt, also wird Japan ihm auch keine größeren Schwierigkeiten bereiten. Da aber irrt er gewaltig. Herr Hoffmann macht falsch, was man in Japan nur alles falsch machen kann. In jedem Kapitel geht es also um ein anderes Thema und in jedem Kapitel erhalten wir eine genaue Erklärung, was er denn nun überhaupt schon wieder falsch gemacht hat und einen Lösungsansatz, wie man es denn selbst besser machen kann. Das Buch ist vor allem an Touristen und Geschäftsleute gerichtet, die zum ersten Mal Japan besuchen. Es ist sehr humorvoll geschrieben und beinhaltet viele verschiedene Themen, wie zum Beispiel japanische Namen, Onsen, Karaoke,...

Buch-Review: Gebrauchsanweisung für Japan

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Die „Gebrauchsanweisung für Japan“ stammt aus der Reihe „Piper Gebrauchsanweisungen“ in der es noch Gebrauchsanweisungen zu vielen anderen Ländern gibt. Doch vor allem die „Gebrauchsanweisung für Japan“ ist ein ganz tolles Buch! Geschrieben wurde es von Andreas Neuenkirchen, der selbst einige Jahre in Japan gelebt hat und hier einige seiner Erfahrungen schildert. Und das tut er mit so viel Humor, dass ich einige Male wirklich laut lachen musste. So behandelt er zum Beispiel Themen wie Kontakt mit Japanern, Essen und Einkaufen, Sport und Freizeit, Frauen und Männer, Japanische Sprache, Kunst und Kultur,…  Jedes Kapitel ist interessant und unterhaltsam, allerdings ist das Kapitel „Kunst und Kultur“, das vorletzte Kapitel, mir persönlich etwas zu lange geraten und zieht sich daher etwas. Doch ansonsten ist das Buch wirklich wunderbar. Jedem, der einen kleinen Einblick in Land und Leute haben möchte, sei dieses Buch ans Herz gelegt. Ich habe es schon dreimal gelesen und würde es imm...